Hocuspocus

"Nichts ist so wie es scheint, denn es scheint vielmehr alles so, wie wir wollen, dass es ist."

Dies könnte die Kurzzusammenfassung der diesjährigen Inszenierung des Stückes der Theater-AG des Reuchlin - Gymnasiums sein. Die Gerichts- und Kriminalkomödie „Hocuspocus“ ist von Curt Goetz verfasst, stammt aus den späten 1920er-Jahren und ist in unserer Fassung im Stile der 1950er-Jahre gehalten. Sie gewinnt den Zuschauer auch heute noch durch Wortwitz, verschrobene Typen und Zeugen und spart bis zum Schluss nicht mit der notwendigen Spannung.
Das Stück dreht sich um die Dänin Agda Kjerulf, die des Mordes an ihrem Ehemann, dem Maler Hilmar Kjerulf, angeklagt ist und sich diesbezüglich vor Gericht verantworten muss. Der letzte Prozesstag steht unmittelbar bevor, doch gegen den vorsitzenden Richter, der am folgenden Tag, nach der Abstimmung der Geschworenen, das Urteil verkünden soll, sind seit einigen Wochen durch ein seltsames „Phantom“ Morddrohungen übermittelt worden. Mit Spannung erwartet die Öffentlichkeit den großen Prozess, doch auch der Verteidiger hat sein Mandat niedergelegt, da er nicht mehr an die Unschuld seiner Mandantin glaubt. Wird der Prozess weitergehen? Wird Frau Kjerulf einen neuen Verteidiger haben? Werden die Geschworenen Agda Kjerulf freisprechen?

Kommt zu einer unserer drei Vorstellungen und seht selbst, wie die Geschichte ihr Ende nimmt.

Wann? 18./20./21. Juli 2017 * 19 Uhr

Wo? Atrium des RGP

Eintritt 3€/5€

Jörg Dalmatiner