Von Moritaten und kreativen Köpfen

Im Deutschunterricht beschäftigte sich die 7a kürzlich mit Balladen und Moritaten.

Moritaten bezeichnet die Lieder der Bänkelsänger, also altertümlicher Musiker, die von Ort zu Ort zogen, um auf Marktplätzen oder Jahrmärkten ihre Lieder zum Beste zu geben. Um gehört und vor allem gesehen zu werden, standen die Sänger meist auf einem kleinen Bänkel, einer Holzbank, weswegen man sie als Bänkelsänger bezeichnet. Vermutlich hängt der Ausdruck Moritat mit dem heute bekannten Wort Mordtat zusammen, da die Bänkelsänger in ihren Liedern von schauerlichen Geschichten, Mord, Liebe, Katastrophen und politischen Ereignissen berichteten. Zur Veranschaulichung wurde der Inhalt der Lieder durch mehrere Bilder auf einer großen Tafel dargestellt.

Aufgabe der Schüler war es, die Moritat ‚Sabinchen‘ aus dem Schulbuch in eben diese Tafel zeichnerisch umzusetzen und im Anschluss daran eine moderne Textversion zu kreieren.

Aber hört selbst, wie sich eine Moritat unserer Zeit anhören kann:

https://youtu.be/HUXL6gvyYWI

Hörtext/ Bild: 7a

Text: Désirée Kirschler