Draw a tree every three days

Ein Arbeitsauftrag, der auf den ersten Blick recht wenig mit dem Englischunterricht zu tun hat und die 9c zugegebenermaßen nicht wirklich vom Hocker riss. 

Speak hat zu diesem Zeichenauftrag geführt, ein Roman von Laurie Halse Anderson, den die Klasse bei Frau Kirschler im Juli im Unterricht behandelte.

Die Protagonistin erlebt auf einer Party etwas Schlimmes, das sie nicht verarbeiten kann und das sie unweigerlich zu einer Außenseiterin werden lässt. Auf ihrem langen Weg bis zur Verarbeitung des Erlebten dringt nur der Kunstlehrer – unwissentlich – zu ihr durch und regt den Verarbeitungsprozess an, sodass sie sich mit allem auseinandersetzen und es letztlich auch abschießen kann.

Neben der sozialen Thematik standen die Sicht auf einen selbst, das Vertrauen in das eigene Können und das Ausprobieren neuer Wege im Vordergrund.

Man muss kein Picasso sein, um einen Baum zu zeichnen. Aber viele wussten zu Beginn nicht, auf was für ein Abenteuer sie sich einlassen und was wirklich in ihnen steckt. Entstanden sind viele unterschiedliche Variationen von Bäumen, von denen jeder seine ganz eigene Geschichte erzählt.

Text: Désirée Kirschler

Zeichnungen: Schülerinnen und Schüler der 9c