Katastrophenschutztag der Klassen 6a und 6b

Am Dienstag, den 14. Juli 2026, stand für die Klassen 6a und 6b ein besonderer Projekttag auf dem Programm: Beim Katastrophenschutztag konnten die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Stationen praktisch erleben, wie wichtig Vorbereitung, Teamarbeit und Erste Hilfe in Notfallsituationen sind.

Den Auftakt bildete ein Workshop zur Ersten Hilfe. Hier lernten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Verbände anzulegen. Mit Dreieckstüchern, Verbandspäckchen und weiteren Materialien aus dem Erste-Hilfe-Kasten übten sie unter anderem Kopf-, Hand-, Ellenbogen- und Fingerkuppenverbände.

Für viel Begeisterung sorgte anschließend der Trageparcours, der vom Deutschen Roten Kreuz betreut wurde. In kleinen Wettbewerben traten die Gruppen gegeneinander an. Ziel war es, einen Teddybären möglichst sicher und schnell auf einer Krankentrage durch den Parcours zu transportieren. Dabei kam es nicht nur auf Geschwindigkeit an,  entscheidend waren vor allem eine gute Abstimmung innerhalb des Teams und ein sicherer Transport des „Patienten“.

Im PC-Raum ging es anschließend digital weiter. Dort lernten die Schülerinnen und Schüler das Lernspiel „Max und Flocke Helferland“ kennen. Gemeinsam mit den Figuren Max und seinem Hund Flocke lösen Kinder verschiedene Alltagssituationen, in denen Erste Hilfe gefragt ist. Spielerisch werden dabei Themen wie das richtige Verhalten im Notfall, das Absetzen eines Notrufs, kleine Verletzungen oder das Erkennen von Gefahren vermittelt. Das Spiel kann kostenlos auch zu Hause weitergespielt werden.

Ein weiterer Workshop beschäftigte sich mit dem Thema Notvorrat. In einem provisorischen Supermarkt hatten die Gruppen die Aufgabe, innerhalb kurzer Zeit Lebensmittel und Gegenstände einzukaufen, mit denen eine vierköpfige Familie zwei Tage lang versorgt werden könnte. Anschließend wurden verschiedene Krisenszenarien, unter anderem ein länger andauernder Stromausfall und eine eingeschränkte Wasserversorgung, durchgespielt. Gemeinsam wurde überlegt, welche Produkte unter diesen Bedingungen tatsächlich sinnvoll sind. Dabei wurde schnell deutlich, dass manche vermeintlich naheliegenden Lebensmittel, wie beispielsweise Nudeln, weniger geeignet sind, da für ihre Zubereitung sowohl viel Wasser als auch Strom benötigt werden.

Im letzten Workshop stand die Frage im Mittelpunkt, welche Gegenstände im Katastrophenfall besonders wichtig sind. Die Schülerinnen und Schüler mussten zehn verschiedene Gegenstände nach ihrer persönlichen Priorität ordnen und ihre Entscheidungen begründen. Anschließend wurden die Ergebnisse gemeinsam ausgewertet und mit den Empfehlungen des Bevölkerungsschutzes verglichen. Dabei wurde deutlich, dass Dinge wie Erste-Hilfe-Sets, Trinkwasser, Lichtquellen oder Kommunikationsmöglichkeiten oft wichtiger sind, als viele zunächst vermuteten.

Durch die abwechslungsreichen und praxisnahen Workshops konnten die Schülerinnen und Schüler wertvolle praktische Erfahrungen sammeln, die ihnen helfen können, in Not- und Krisensituationen besonnen zu handeln.

Ein herzlicher Dank gilt der Familie Brock vom Deutschen Roten Kreuz, die mit einem Einsatzfahrzeug an die Schule kam und den Trageparcours betreute. Darüber hinaus gewährten sie den Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in die Ausstattung eines Rettungswagens und beantworteten zahlreiche Fragen rund um ihre Arbeit beim DRK. Außerdem danken wir den Mitgliedern des Schulsanitätsdienstes, die die Durchführung der Workshops unterstützt haben. Ihr Engagement trug wesentlich dazu bei, dass der Katastrophenschutztag für alle Beteiligten zu einem lehrreichen und abwechslungsreichen Erlebnis wurde.

 

Mehr zum Thema Vorsorgen für den Krisenfall:

https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/Buergerinformationen/Ratgeber/BBK-Vorsorgen-fuer-Krisen-und-Katastrophen.pdf?__blob=publicationFile&v=44

 

 

Text: Stefanie Baas

Photos: Stefanie Baas, Désirée Kirschler

 

galerie-katas_26

Haben Karpfen eigentlich Zähne?

Fischtag der 5. Klassen an der Nagold

Haben Karpfen eigentlich Zähne? Dieser und anderen spannenden Fragen rund um das Ökosystem Fließgewässer gingen unsere 5. Klassen am Fischtag an der Nagold auf den Grund. Zu diesem Zweck hatte unser Kooperationspartner, der Fischerklub Pforzheim, verschiedene Stationen für uns vorbereitet. 

Besonderen Spaß hatten unsere Schülerinnen und Schüler, sich mit Käschern ausgestattet in der Nagold selbst auf die Jagd nach Fischen und Kleinlebewesen zu machen. Die gefangene Beute wurde im Anschluss unter fachkundiger Anleitung im Ökomobil des Regierungspräsidiums Karlsruhe beobachtet und bestimmt. Unter den Lupen und Binokularen tummelten sich nicht nur zahlreiche kleine Fische, sondern auch Bachflohkrebse, Hakenkäfer, Köcher- und Eintagsfliegenlarven sowie weitere Kleinlebewesen. Nach den biologischen Untersuchungen wurden die Tiere selbstverständlich wieder in die Freiheit entlassen.

An einer weiteren Station konnten die Schülerinnen und Schüler in direkten Kontakt mit einheimischen Fischarten sowie den aus Nordamerika eingeführten Signalkrebsen kommen, die sich mittlerweile in unseren Flüssen wie der Nagold ausgebreitet und die heimischen Arten verdrängt haben. Dabei wurde auch die Frage geklärt, ob Karpfen eigentlich Zähne haben. Im Gegensatz zu anderen Fischarten wie der Forelle besitzt der Karpfen keine Zähne, die er als Friedfisch, der sich von am Boden lebenden Kleinlebewesen ernährt, nicht benötigt.

Abschließend möchten wir uns ganz herzlich beim Fischerklub Pforzheim und beim Ökomobil des Regierungspräsidiums Karlsruhe bedanken, die uns mit großem Engagement diesen spannenden Tag an der Nagold ermöglicht haben, an dem die Schülerinnen und Schüler nicht nur Wissenswertes über die einheimischen Fischarten vermittelt bekamen, sondern auch einen neuen Blick auf die einheimische Natur und Umwelt gewinnen konnten.       

Text: Benny Roser

Fotos: Vera Triebskorn und Benny Roser

 

Erfolgreicher Abschluss der Spendensammlung für die Wildtierhilfe Pforzheim 

Der Projektkurs Gesellschaftliches Engagement freut sich über den erfolgreichen Abschluss seines Jahresprojekts, der Unterstützung der Wildtierhilfe Pforzheim (https://www.wildtierhilfe-pforzheim.de/). In mehreren Aktionen konnten wir u.a. dank der Unterstützung der Schulgemeinschaft einen Betrag von über 500 € sammeln.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihrer Spende mitgeholfen haben!

Die Spenden tragen dazu bei, verletzte und verwaiste Tiere aus unserer Region wie Rehe, Igel und Eichhörnchen rund um die Uhr medizinisch zu versorgen, aufzupäppeln und anschließend möglichst wieder auszuwildern. Da dabei alle auf ehrenamtlicher Basis arbeiten, ist jede Spende höchst willkommen.

 

 Ulrike Barth

Besuch in der Buchhandlung Uwe Mumm

Am 22. Mai 2026 trafen wir, die Klasse 5d, uns um 9:40 Uhr mit Frau Niemann und Frau Konrad im Klassenzimmer. Als alle bereit waren, liefen wir gemeinsam zur Buchhandlung Uwe Mumm.

Als wir angekommen waren, begrüßte uns der Gründer und Besitzer, Herr Uwe Mumm, und hieß uns freundlich willkommen. Von außen sah das Gebäude alt und edel aus, und als wir über die Schwelle traten, öffnete sich für uns die Welt der Bücher und wir bekamen sofort Lust, eines nach dem anderen zu lesen. Es duftete nach frisch gedruckten Büchern und die Atmosphäre war schon fast magisch. Herr Mumm präsentierte uns seine Buchhandlung. Dabei erwähnte er, dass die Buchhandlung bereits 21 Jahre alt ist und dass die Bücher in großer Anzahl in der Nacht gedruckt werden und morgens in der Frühe von Boten ausgeliefert werden.

Interessiert und aufmerksam lauschten wir seinen spannenden Erzählungen. Als Herr Mumm fertig war, beantwortete er all unsere Fragen, bevor er uns aus dem Buch vorlas, das wir zum Welttag des Buches geschenkt bekamen.

Danach griffen wir beherzt auf die Bücher zu. Es gab Bücher für Jung bis Alt und die Beratungen waren sehr hilfreich, spezialisiert und freundlich. Nachdem wir uns die vielen tollen Bücher angesehen und eingeprägt hatten und ein paar Kinder sich Bücher gekauft hatten, verließen wir schweren Herzens die Buchhandlung und bedankten uns. Dann liefen wir zurück ins Reuchlin-Gymnasium.

Danke, Uwe Mumm, für unseren tollen Tag!

Text: Sophie Bachmann, Husna Müller (5d)

Photo: NN

 

Exkursion des Französisch-BKs der KS1 nach Straßburg

Am 7. Juli machte sich der Basiskurs Französisch von Frau Oertel bereits frühmorgens mit dem Zug auf den Weg nach Straßburg. 

Dort angekommen, besuchten wir zuerst das Straßburger Münster. Das Straßburger Münster war ein eindrucksvoller Anblick. Mit seinem Turm ragt es rund 142 Meter in den Himmel. Trotzdem machten wir uns die Mühe, alle 330 Stufen zur Aussichtsplattform zu erklimmen. Wir waren zwar ziemlich aus der Puste, aber der Blick über die Straßburger Innenstadt war es uns auf jeden Fall wert. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto stiegen wir wieder hinab – in engen Kreisen und über alle 330 Stufen. 

Auch der Innenraum der Kathedrale enttäuschte nicht. Besonders die Buntglasfenster mit ihren vielen Details hinterließen einen nachhaltigen Eindruck. Obwohl sich viele Menschen durch die Gänge drängten, war es erstaunlich ruhig. Wagte es doch einmal jemand, etwas zu laut zu sprechen, wurde die Person sofort über die Lautsprecher ermahnt: „Mesdames et Messieurs … Schhh !“ Alles in allem war es ein Besuch, den wir nicht so schnell vergessen werden.

Nach unserer Freizeit und einer kurzen Stärkung trafen wir uns wieder am Münster, um gemeinsam zur Bootsanlegestelle an der Ill zu laufen. 

Nach kurzer Wartezeit bestiegen wir das Boot, bekamen unsere Kopfhörer und setzten uns auf unsere Plätze mit einer wunderbaren Aussicht. Während der etwa einstündigen Bootsfahrt konnten wir viel über die verschiedenen Stadtviertel, wie zum Beispiel Petite France, die Innenstadt und das Europaviertel, lernen. Das Gerberviertel Petite France war besonders schön und durch seine zwei Bootsschleusen auch sehr spannend. Außerdem erfuhren wir viel über die Geschichte Straßburgs und Elsass-Lothringens. Die gemeinsame Geschichte Frankreichs und Deutschlands war dabei besonders interessant. Ein weiteres Highlight war die Redaktion des deutsch-französischen Fernsehsenders ARTE, die ein klares Symbol für die deutsch-französische Freundschaft nach dem Zweiten Weltkrieg ist. Die Bootsfahrt gab uns einen tollen Einblick in die Geschichte, die Lage, die Sehenswürdigkeiten und die verschiedenen Viertel Straßburgs.

Nach der Bootsfahrt hatten alle einen mächtigen Kohldampf. Ohne zu zögern, machten wir uns auf den Weg zum Restaurant „La Fignette“, um Flammkuchen zu holen. Nach etwas Wartezeit liefen wir schließlich gemeinsam mit einem riesigen Stapel Flammkuchen und großem Hunger zu einem Park direkt am Fluss, um dort zusammen zu essen.

Zu guter Letzt ging es für unsere Gruppe noch ins Europaviertel, wo wir eine Schnitzeljagd zu den Europäischen Institutionen machten. In zwei Kleingruppen folgten wir bei sommerlich warmen Temperaturen unserer Karte und beantworteten an verschiedenen Stationen Fragen zum Europarat, zum Europäischen Parlament sowie zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Nach knapp einer Stunde trafen sich alle Gruppen mit dem erfolgreich entschlüsselten Lösungswort am Ziel.

Nach einer Busfahrt und einem kurzen Sprint durch die Stadt erreichten wir in letzter Sekunde noch den früheren Zug zurück nach Pforzheim. Wirklich viel gebracht hat das allerdings nicht, da unser Anschlusszug Verspätung hatte und wir dadurch kaum Zeit gewinnen konnten. Völlig erschöpft, aber bei guter Laune, kamen wir am frühen Abend wieder in Pforzheim an.

Text: Die Schülerinnen und Schüler des Basiskurses Französisch

Fotos: Anica Oertel

 

Exkursionsbericht Klasse 6 Bauernhof

Am Montag, den 18.05.26, machten sich die beiden 6. Klassen im Zuge des Geographieunterrichts auf eine Exkursion. Ziel war die Besichtigung eines landwirtschaftlichen Betriebs, genauer der Eichhälder Hof in Königsbach-Stein. Pünktlich um 7:45 Uhr fuhren wir mit Bus und Bahn gemeinsam nach Königsbach-Stein. Nach einem ca. 45-minütigen Marsch erreichten wir schließlich den Bauernhof. Obwohl regnerisches Wetter angesagt wurde, blieb es den ganzen Vormittag über trocken. Am Bauernhof angekommen wurden die Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe bekam eine Hofführung und lernte dabei einiges über Landwirtschaft und über die angebauten Pflanzen. Der Eichhälder

Hof hat sich nämlich auf den Ackerbau spezialisiert und betreibt keine Viehwirtschaft. Lediglich zwei Schafe gibt es auf dem Hof. Die andere Gruppe machte sich währenddessen an ein spannendes Quiz, wo sie verschiedene Körner den richtigen Pflanzen zuordnen mussten.

Nachdem beide Gruppen ihr Programm absolviert hatten, wurde noch fleißig auf einem Heuballen getobt und die beiden Schafe ausgiebig gefüttert. Am Ende wurde noch das Quiz aufgelöst, hier hatten die Schüler viele Körner richtig zugeordnet. Anschließend wurde der Rückweg angetreten und der Ausflug endete am Pforzheimer Hauptbahnhof.

Samuel Dollmann

 

Voller Einsatz beim Fußballspiel auf dem Bohrain

Bei Jugend trainiert Fußball U20 Mädchen gingen wir dieses Jahr endlich mal wieder mit einer Mädchenmannschat an den Start. 7 Mädchen aus den Klassenstufen 7, 8 und 10 zeigten trotz heißer Temperaturen was sie am Ball können. Mit vollem Einsatz, Hydrationbreaks und dem kühlen Nass des Rasensprengers reichte es den Mädels leider nicht für einen Sieg und man musste sich nach 50 Minuten den Gästen aus Rastatt geschlagen geben. Aber das Team freut sich schon jetzt auf die Revanche im nächsten Jahr.

Für das Reuchlin waren dabei: Milla Eberhardt, Melanie Credé, Tonia Kienzle (alle 10 b), Lotte Bruker, Sofie Maier (beide 8c), Stella Balabanic (8b), Fabienne Blickle (7b)

Simone Frey

 

Es grünt so grün…..

In diesem Schuljahr hat die Garten-AG viel bewegt. Bereits im Winter legten wir das Beet vor dem Fenster des Sekretariats an. Zwischen Winter und Frühjahr planten wir die Bepflanzung, recherchierten geeignete Pflanzen und erstellten Steckbriefe zu unseren Favoriten.

Im Frühjahr wurden die ersten Radieschen ausgesät. Danach folgten Kohlrabi, Soja, Möhren und Feldsalat. Die Mühe hat sich gelohnt: Am Mittwoch, den 10. Juni, konnten wir unsere ersten Radieschen ernten und gemeinsam genießen. Das Radieschengrün wurde an die Kaninchen einer Schülerin verfüttert, die sich darüber sichtlich freuten.

In den letzten Wochen vor den Ferien widmet sich die Garten-AG dem Artenschutz. Geplant sind der Bau von Nistkästen, eines Insektenhotels und von Igelhöhlen, um heimischen Tieren wertvolle Lebensräume zu bieten.

Auch im kommenden Schuljahr soll unsere Garten-AG weiter wachsen. Neben der Pflege und Erweiterung des bestehenden Beets möchten wir ein Kräuterbeet anlegen und ein Sandarium schaffen. Dieses bietet vielen Insektenarten einen wichtigen Lebensraum und leistet einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt auf unserem Schulgelände. Zudem werden wir den Werkraum nutzen, um je nach Jahreszeit Nistkästen, Insektenhotels, Igelhöhlen und ein Hochbeet zu bauen.

Wir laden die gesamte Schulgemeinschaft herzlich ein, unser Beet zu besuchen, die Entwicklung unserer Pflanzen zu verfolgen und unsere Projekte für Natur- und Artenschutz kennenzulernen!

Garten AG

 

Viel Applaus für Molières „Der Geizige“

Trotz hochsommerlicher Temperaturen fanden an einem Dienstagabend zahlreiche Besucherinnen und Besucher den Weg in die Aula unserer Schule. Pünktlich um 18.00 Uhr hob sich am 23. Juni 2026 der Vorhang für die diesjährige Produktion der Theater-AG: Mit Molières Komödienklassiker „Der Geizige“ wagten sich die Schülerinnen und Schüler an ein ebenso anspruchsvolles wie zeitloses Werk – und wurden dafür mit lang anhaltendem Applaus belohnt.

Die Inszenierung blieb bewusst nah am Original. In klassischer Form erzählte sie die Geschichte des geizigen Harpagon, setzte jedoch immer wieder gezielt moderne Akzente, die den Witz und die Aktualität des Stücks unterstrichen. Besonders die aufwendig gestalteten Barockkostüme sorgten für ein stimmiges Gesamtbild und versetzten das Publikum in die Welt des französischen Klassizismus.

„Der Geizige“ gilt als eines der textreichsten Stücke Molières und stellt hohe Anforderungen an alle Mitwirkenden. Gemeinsam mit der Leiterin der Theater-AG, Elise Chluba, erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler eine eigene Strichfassung, die den Kern des Originals bewahrte und zugleich eine flüssige, publikumsnahe Aufführung ermöglichte. Mit viel Ausdruck, Spielfreude und sichtbarer Leidenschaft brachten die Darstellerinnen und Darsteller die anspruchsvollen Rollen überzeugend auf die Bühne.

Die gelungene Atmosphäre, das harmonische Zusammenspiel des Ensembles und die intensive Probenarbeit waren während des gesamten Abends spürbar. Das Publikum honorierte die Leistung mit begeistertem Applaus und machte den Theaterabend zu einem vollen Erfolg.

Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Theater-AG, die vor zwei Jahren wieder ins Leben gerufen wurde. Sie hat sich inzwischen zu einer echten Bereicherung des Schullebens entwickelt und bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Kreativität, ihr schauspielerisches Talent und ihren Teamgeist auf besondere Weise zu entfalten. Die diesjährige Aufführung hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der jungen Theatergruppe steckt – und weckt bereits die Vorfreude auf die nächste Produktion.

Elise Chluba

 

Wettbewerb  „Känguru der Mathematik“

Am 19.03.2026 fand erneut der jährliche  Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ statt. Bei dem Wettbewerb müssen innerhalb von 75 Minuten knifflige Multiple-Choice-Aufgaben gelöst werden. Der Wettbewerb findet in vielen Ländern statt, inzwischen sind es über 100. In Deutschland nahmen knapp  930.000  SchülerInnen von circa 13.000 Schulen teil. 

Dieses Schuljahr haben am Reuchlin zum zweiten Mal alle Schülerinnen und Schüler aus den fünften und sechsten Klassen teilgenommen, ein großes Dankeschön geht an den Förderverein des Reuchlin-Gymnasiums, der dies durch die Übernahme der Startgebühr für diese Jahrgänge möglich gemacht hat. Insgesamt waren dadurch über 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Start. 

Inzwischen sind die Ergebnisse bei uns angekommen, es gab Urkunden und „Preise für alle“, insgesamt konnte acht Schülerinnen und Schüler vordere Plätze belegen und somit tolle Preise gewinnen. In den fünften Klassen gab es vier Preise, Gratulation an Danylo, der einen 2. Preis bekam sowie Emil, Leopold und Adrian, die sich jeweils über einen 3. Preis freuen konnten. Außerdem bekam Johannes ein T-Shirt für die meisten in Folge richtig gelösten Aufgaben. In der Klassenstufe 6 bekam Noel und in Klassenstufe 7 Salim und Bertram jeweils einen 3. Preis.  

Herzlichen Glückwunsch an alle diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger!!!     

Weiter Informationen/ Links zu den Knobelaufgaben findet man hier: 
https://www.mathe-kaenguru.de

Wir freuen uns, wenn ihr im nächsten Schuljahr (wieder) dabei seid, um gemeinsam zu knobeln!  

 

Nicole Schumacher – Fachschaft Mathematik