PiA – Experimente statt Schokolade

Wenn sich hinter dem Adventskalendertürchen keine Schokolade, sondern ein physikalischer Versuch verbirgt, dann hat der Adventkalender einen Namen – PiA (kurz für Physik im Advent).

PiA ist ein Adventskalender der besonderen Art, hält er doch statt zusätzlichen Kalorien 24 physikalische Rätsel und Versuche für junge Forscherinnen und Forscher (aber natürlich auch für alle anderen Interessierten) parat, die problemlos daheim nachgestellt werden können. Jeden Tag wird auf www.physik-im-advent.de ein neues Rätselvideo online gestellt, die Antwort gilt es noch am selben Tag über das persönliche Profil abzugeben – ob man richtig lag, erfährt man durch das Lösungsvideo, das am Folgetag veröffentlicht wird. Schülerinnen und Schüler können durch ihre Teilnahme einzeln oder im Klassenverbund eine Vielzahl an Preisen gewinnen. Der Adventskalender der Georg-August-Universität Göttingen läuft bereits im siebten Jahr und wird unter anderem durch die „Deutsche Physikalische Gesellschaft“, „MINT Zukunft schaffen“, „Science on Stage – Deutschland“ sowie weitere Partnern unterstützt und konnte im letzten Jahr TeilnehmerInnen aus 61 Ländern weltweit verzeichnen.

Angeregt durch die Reuchlin-Physikfachschaft, knobeln, raten und tüfteln in diesem Jahr auch rund 100 RGPler bei PiA mit. Neben der Chance auf einen der vielen Preise, bietet die Teilnahme bei PiA ganz nebenbei auch die Möglichkeit das eigene physikalische Wissen zu testen und das Verständnis für physikalische Zusammenhänge weiterzuentwickeln. 

Auch wenn sich das letzte Türchen schon in Kürze öffnen wird, so sind alle Quizvideos und die jeweiligen Lösungen weiterhin auf der PiA-Homepage verfügbar und können neben den Aufgaben aus den vergangenen sechs Jahren jederzeit abgerufen werden (https://www.physik-im-advent.de/archive) um das eigene Physikwissen zu testen. Und wer weiß, vielleicht wird dann – entgegen der landläufigen Meinung – auch dem letzten Zweifler klar, was wir Physiklehrer meinen, wenn wir sagen: „Physik macht Spaß!“

Text: Miriam Plachta

Bilder: (c) Uni Goettingen/A. Durand Mitre und L. Korrossy 2018