Monster Truck am RGP

Ende Februar besuchte ein Truck des COACHING 4 FUTURE Bildungsnetzwerks Baden-Württemberg das Reuchlin-Gymnasium Pforzheim, um den Schülern naturwissenschaftliche und technische Berufe näherzubringen.

Baden-Württemberg ist ein industrielles Powerhouse: Kraftwagenherstellung ist zwar der dominierende Wirtschaftssektor, dennoch verfügt Baden-Württemberg über zahlreiche weitere starke Branchen.

Die Region Nordschwarzwald ist spezialisiert auf Präzisionstechnik und Kunststofftechnik.

Im Truck sollten uns Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichen Klassenstufen einige dieser industriellen Branchen vorgestellt werden. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte der Industrie durften wir eigenständig die im Truck befindenden Stationen bearbeiten. Neben einem Windkanal zum Testen der Aerodynamik von Miniaturfahrzeugen, einem 3D-Scanner zum Erstellen eines 3D-Bildes von z.B. Köpfen und einem Roboter, welcher von uns Schülern gesteuert werden konnte, gab es noch eine computergesteuerte Abfüllstation und eine Station zum logistischen Ablauf von Gütern. Abschließend war die Möglichkeit gegeben, sich Verweise auf weitere Informationen im Internet mitzunehmen.

Der Truck bot einen weitgefächerten Einblick in die Welt der Industrie und dürfte durchaus das Interesse einiger Schüler geweckt haben.

 

 

Der „Discover Industry“-Truck der Bundeagentur für Arbeit besuchte vom 27.2.2018 bis zum 2.3.2018 unser Reuchlin -Gymnasium. So erkundeten auch wir, der Biologieleistungskurs der KS2, diesen gigantischen Truck.

Durch diesen Truck sollen die Schüler auf die MINT-Studienfächer, sowie die MINT-Berufe, aufmerksam gemacht werden. Dabei galt das Hauptaugenmerk dem Beruf des Ingenieurs.

In diesem hochmodernen Truck waren insgesamt fünf Arbeitsstationen, sowie zwei hochmotivierte junge Mitarbeiter anzutreffen. Diese gaben uns zunächst einen groben Überblick über die industrielle Entwicklung über die Jahrhunderte, von der Erfindung des Pfluges über die Dampfmaschine bis hin zur Zukunftsmusik autonom fahrender Autos.

Danach konnten wir die einzelnen Arbeitsstationen, welche einen industriellen Produktentstehungsprozess simulierten, in Kleingruppen erkunden. An der ersten Station konnte man mit Hilfe eines 3D-Scanners entweder einen Modellkopf oder einen Mitschüler scannen und dieser erschien in Farbe auf dem Computerbildschirm. Die zweite Station beschäftigte sich dann mit dem Test von Produkten. Dazu konnte man verschieden geformte Fahrzeuge in einem Windkanal betrachten und das effektivste auswählen. Zum Industrieroboter gelangten wir schließlich in der dritten Station. Dort sollte man einen Roboterarm so programmieren, dass dieser unfallfrei durch den Parcours gelangt. Programmieren hieß auch die Aufgabe der vierten Station: Diese simulierte eine intelligente Produktion. Hier sollte man mit einem Smartphone die Codes von Bechern einscannen und dann das Mischverhältnis roter, blauer und grauer Perlen bestimmen und den Produktionszyklus starten. Die letzte Station befasste sich mit dem grafischen Design von Produkten. Dabei konnte man in einem 3D Zeichenprogramm verschiedene Objekte zeichnen, welche man später mit einem  3D-Drucker hätte ausdrucken können.

 

Text 1: Tamer Artemi und John Blumhofer, KS1

Text 2: Kim Heilemann, KS2

Photos: Anja Franz, Regina Grob, Kim Heilemann, Tilman Rothaupt