Medienbildung voll digital – oder so

Was Mitte März noch keiner so ganz zu glauben wagte, zeigte sich jedoch bereits Anfang April immer deutlicher: Corona wird so manches in diesem Schuljahr aus den Fugen bringen.

Veranstaltungen wurden abgesagt, Unterricht in die virtuelle Welt verlegt und mit räumlicher Trennung von Lehrern und Schülern durchgeführt und neue Wege mussten gefunden werden, wie das eine oder andere doch irgendwie umgesetzt und durchgeführt werden kann. Und nachdem der Unterricht schon schneller als man dachte digital vonstatten gehen musste, blieb die Umsetzung des Basiskurs Medienbildung ebenfalls nicht auf der Stelle stehen, sondern auch hier überlegte man, wie man in den Klassen 5+6 die noch ausstehenden Inhalte rein digital vermitteln und noch stärker in einzelne Fächer einbinden kann. Und natürlich wollte man die Workshops mit Clemens Beisel, die am Ende der 5. Klasse anstehen, auf keinen Fall ausfallen lassen.

Unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen sowie mit viel Disziplin und Geduld der Schülerinnen und Schüler gelang es Herrn Behrend, Herrn Eberhard und Frau Kirschler in Zusammenarbeit mit Clemens die Workshops einfach ebenfalls digital durchzuführen. Zwar kann man das schon mal so einfach machen, aber einfach war es dann doch nicht. Zwar weiß jeder, dass so einiges passieren muss, wenn es um die Digitalisierung an Schulen geht, doch irgendwie hat das bisher mit der Umsetzung nicht so wirklich geklappt. Und so kam was kommen musste: die Geräte waren nicht wirklich optimal und die Leitung selbst…nun ja, beschreiben wir es mit Höhen- und Tiefen. Aber wir haben es mit viel Anstrengung und Erfindungsgeist geschafft, für alle 5. Klassen die informativen und interessanten Workshops mit Clemens Beisel durchzuführen – und das ist ja die Hauptsache.

Wollen wir hoffen, dass der plötzliche ‚Überfall‘ von Corona hier einiges in Gang gesetzt hat, das im Rückblick dann doch nachhaltiger sein wird als das Virus selbst…

Text: Désirée Kirschler

Photos: Sam Behrend