Die Klasse 5c wird zu Juniordetektiven

Am 4. Juni 2019 machten wir, die 5c, uns auf in die Pforzheimer Stadtbibliothek. Dort erwartete uns Alex Schrumpf, der seit 26 Jahren ein Meisterdetektiv ist und schon mehr als 2400 Fälle gelöst hat, um unsere Klasse zu Juniordetektiven auszubilden.

Er hat uns gezeigt, wie man sich als Detektiv verhält und was man braucht, um ein echter Detektiv zu sein. Zum Beispiel hatte er Handschellen und Daumenschellen dabei. Die Handschellen hat er in seinen bisher 2400 Fällen nur viermal benutzen müssen. 

Die Juniordetektive durften ihm auch helfen, Fingerabdrücke von einer Fensterscheibe zu sichern. Dafür hat er ganz verschiedene Pinsel benutzt. Die Pinsel sind aus dem Fell verschiedener Tiere. Es gibt zum Beispiel das Schwanzfell von einem Eichhörnchen oder auch die Federn des Marabu, des sogenannten hässlichsten Vogels der Welt. Der coolste Pinsel von allen ist aber der Magnabrush, der gar kein echter Pinsel, sondern ein Magnetstift ist.

Die Pinsel werden in Silberstaub eingetaucht und die Fläche mit dem Fingerabdruck wird damit eingepinselt. Mit durchsichtiger, klebender Folie wird der Staub dann auf die Folie gebracht, somit kann man dann den Fingerabdruck erkennen.

Fußabdrücke sichert man hingegen ganz anders. Wenn man zum Beispiel in einem Blumenbeet einen Fußabdruck sieht, kann man ihn ganz einfach eingipsen und man muss nur noch ein bisschen warten, bis die Form fest wird, dann kann man ganz einfach die Schuhform und die Schuhgröße herausfinden.

Dann haben wir noch eine Urkunde sowie einen Juniordetektivausweis bekommen, bevor wir zum Ausklang des Vormittags mit unserer Klassenlehrerin Frau Mall und unserem Deutschlehrer Herrn Aschenbrenner noch ein paar Kugeln Eis in der Sonne genossen haben.

Text: Parla Vetter, Fynn Berneke

Bilder: Magdalena Mall, Mario Aschenbrenner