Neues vom Wasserturm

„Reuchlin meets EU“ – eine Zeitreise

„Reuchlin meets EU“ – eine Zeitreise

News 01. Juni 2022
Das Projekt mit Ausstellung Ende April/Anfang Mai in der Stadtbibliothek der 10. Klassen im nicht-bili Zug lässt sich auf einen Nenner bringen: Was hat sich in den letzten 500 Jahren…
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Parallelperspektiven

Parallelperspektiven

News 15. Mai 2022
Die Klasse 6d hatte im Kunstunterricht bei Frau Wiesner die Aufgabe, ein Bücherregal in Parallelperspektive zu entwerfen und es sowohl mit Büchern aus verschiedenen Perspektiven als auch mit persönlichen Gegenständen…
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Kunst am Reuchlin-Gymnasium im Reuchlinjahr 2022

Kunst am Reuchlin-Gymnasium im Reuchlinjahr 2022

News 09. Mai 2022
Auch den Kunstunterricht am Reuchlin-Gymnasium beeinflusst der Namensgeber der Schule m Reuchlinjahr 2022.
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Unser Tag am KIT

Unser Tag am KIT

News 02. Mai 2022
Mit 8 Schülern aus den Klassenstufe 8 besuchten wir am 22. März 2022 das Schülerlabor für Technik und Naturwissenschaften (TUN) am KIT in Karlsruhe.
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Und jährlich grüßt das Abitur

Und jährlich grüßt das Abitur

News 28. April 2022
Und so sitzen und schwitzen die Abiturientinnen und Abiturienten auch in diesem Jahr wieder seit dem 26.04.22 an und über ihren Prüfungsaufgaben, um auch diese letzte große Hürde ihrer Schullaufbahn…
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Unbekannte Ostergrüß

Unbekannte Ostergrüß

News 27. April 2022
Dank der tatkräftigen Unterstützung durch die Klassen 5 bis 9 konnte der Osterhase den Bewohnern der Seniorenresidenz Goldene Pforte vor den Ferien eine ganz besondere Freude bereiten.
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Politik und Propaganda

Politik und Propaganda

News 06. April 2022
Eine kurze Geschichte des Plakates
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Quality Time mit Ms Plachta!

Quality Time mit Ms Plachta!

News 06. April 2022
M, I, Crooked Letter, Crooked Letter, I, Crooked Letter, Crooked Letter, I, Humpback, Humpback, I : Mississippi ! 
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Mentaltraining – nicht nur im Spitzensport notwendig

Mentaltraining – nicht nur im Spitzensport notwendig

News 03. April 2022
Wir, die Ethikgruppe der 9a, haben im Rahmen unseres Jahresprojektes „Achtsamkeit“ einen Artikel zum Thema Mentaltraining im Spitzensport gelesen. 
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Mit 8 Schülern aus den Klassenstufe 8 besuchten wir am 22. März 2022 das Schülerlabor für Technik und Naturwissenschaften (TUN) am KIT in Karlsruhe.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto “Mikroplastik”. Unsere Gruppe beschäftigt sich bereits seit diesem Schuljahr mit diesem Thema. Wie wirkt sich Mikroplastik auf unsere Umwelt aus und was können wir dagegen tun? 

Am KIT, der Universität in Karlsruhe, bekamen wir die Möglichkeit, uns zum Thema Kunststoffe in der Umwelt mit verschiedenen Wissenschaftlern auszutauschen. In zwei Gruppen aufgeteilt konnten wir im Labor verschiedene Versuche durchführen und gleichzeitig viele Fragen an die Experten stellen. 

Wir starteten mit einer gemeinsamen einführenden Präsentation: welche Kunststoffe gibt es, wie gelangen sie in die Umwelt und wie schädlich sind diese Stoffe für unseren Körper? Besonders hat uns hier beeindruckt, dass sehr viel Mikroplastik in der Umwelt von Autoreifen stammt. 

Eine Gruppe startete dann mit Erklärungsvideos und anschließend mit der Bearbeitung von Arbeitsblättern. Hierbei ging es um das Recycling von Kunststoffen – welche Trennverfahren gibt es und wie effizient sind diese? Dabei wurde deutlich, dass z. B. Verbundstoffe wie Milchtüten gar nicht getrennt und recycelt werden können. Oder wenn z. B. der Aluminiumdeckel beim Joghurtbecher nicht abgemacht wurde, ist ebenfalls keine Trennung möglich. Nur 23% der Kunststoffe können deshalb wirklich recycelt werden, 77% werden verbrannt.

 Im nächsten Schritt haben wir einen Steckbrief über Mikroplastik erstellt:

Was ist Mikroplastik

Kunststoffteilchen zwischen 5 mm und 0,001 mm Größe

Warum ist (Mikro)plastik so gefährlich?

  Baut sich in der Natur nicht ab

  Wird von Tieren mit Nahrung verwechselt

  Verteilt sich überall in der Welt 

Wodurch gelangt Mikroplastik in die Umwelt

  Abrieb von Autoreifen

  Falsche Entsorgung

  Durch Abwasser ins Meer

In welchen Lebensmitteln findet man Mikroplastik

  Salz

  Honig

  Fleisch

  Tierische Produkte (Milch, Käse)

Was kann man selbst dagegen tun

  Verzicht auf Einmalplastik

  Korrekte Entsorgung

In der nächsten Station wurde uns die “CodeCheck APP” vorgestellt. Jeder, der wollte, hat sich die App auf sein Handy installiert. Mit der App kann man den Barcode eines Körperpflegeproduktes scannen und sieht dann, welche Stoffe im Inhalt und der Verpackung eines Produktes enthalten sind. Richtig erschreckend war hierbei die Erkenntnis, dass in einem Großteil der üblichen Pflegeprodukte Mikroplastik als Inhaltsstoff enthalten ist. Nur reine Bio-Produkte waren in der Regel ohne Mikroplastik.

Dann ging es ins Labor. Dort haben wir Mikroplastik aus Pflegeprodukten wie Peelings oder Duschgel extrahiert. Hierzu wurde das Produkt mit Wasser aufgeschlämmt und dann unter Vakuum filtriert. Das Filtrat wurde mit Nilrot eingefärbt, so wurde das Mikroplastik unter UV-Licht sehr gut sichtbar. Antipickelcreme enthielt am meisten Plastik, alle anderen Produkte ebenfalls, aber in kleineren Mengen.

In einem weiteren Versuch haben wir unterschiedliche Kunststoffe bezüglich ihrer Dichte untersucht. Dabei wurde getestet, ob der Kunststoff in Wasser, einer Kochsalzlösung oder einer Zuckerlösung schwimmt oder untergeht. Ist die Dichte des Kunststoffs niedriger wie die der Lösung, schwimmt der Kunststoff, ist sie höher, sinkt er. Dabei wurde deutlich, dass z. B. PET und PVC – also die am häufigsten vorkommenden Kunststoffe, z. B. in Plastikflaschen – eine höhere Dichte wie die Salzlösung aufweisen und damit im Meer auf den Meeresboden sinken.

Im nächsten Versuch ging es darum Mikroplastik in Sand oder Salz nachzuweisen. Der Sand stammte von verschiedenen Stränden der Welt. Das Salz wurde im Supermarkt von verschiedenen Anbietern gekauft. Die verschiedenen Sande wurden jeweils in Wasser aufgeschlämmt, wieder unter Vakuum filtriert und der Filterrückstand wurde mit Nilrot eingefärbt. Das Ergebnis zeigte, dass in jedem der untersuchten Sande Mikroplastik vorhanden war.

Dasselbe Prinzip wurde bei den verschiedenen Salzen durchgeführt. Hierbei zeigte sich, dass z. B. Steinsalz, das im Bergbau abgebaut wird, kein Mikroplastik enthält. Salz, das durch die Entsalzung von Meerwasser gewonnen wird, aber schon. 

Die Bilanz des Tages war, dass Mikroplastik schon ein fester Bestandteil in unserer Umwelt ist und bleiben wird. Dieser Zustand lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Wir müssen deshalb alle gemeinsam dringend darauf achten, nicht immer noch mehr Plastik in unsere Umwelt zu bringen. 

Mirjam Keil