Gewöhnlich endet das Jahr mit einem Knall.

Im Chemie-5-Stünder der KS1 war es aber eher ein Zischen. Nachdem Frau Frey uns vor einigen Wochen vorgeschlagen hatte, selbst Wunderkerzen herzustellen, kam es in der letzten Woche vor Weihnachten dazu, dass wir mit unserem Stoff abgeschlossen und deswegen Zeit für das Experiment hatten. 

Zunächst stand eine kleine Erklärung an, worauf man bei diesem Experiment zu achten hat. Neben dem Abwiegen und Mischen der einzelnen Stoffe war es die schwierigste Aufgabe, genau so viel Wasser hinzuzugeben, dass man die klebrige Masse leicht um einen Metallstab kneten kann. Obwohl das Gemisch bei einigen überraschenderweise gleichzeitig zu nass und zu trocken war, schafften es alle. Anschließend sollte das Ganze einige Zeit trocknen. 

In der Stunde am Montag war es nun soweit und wir konnten zusammen mit dem Grundkurs die Ergebnisse bewundern. Damit wir nicht die entstehenden Gase einatmen und lustige Beschwerden aller Art entwickeln würden, gingen wir dazu natürlich ins Freie. Entgegen jeder Erwartung blieb jede Wunderkerze stehen und brannte wie gewünscht. Anders als bei herkömmlichen Wunderkerzen hatten wir jedoch die Möglichkeit, eigene Formen wie Herzen oder Sterne zu gestalten.  

Vielen Dank an Frau Frey, dass Sie diese Idee hatten und wir dafür Zeit bekommen haben.
Wir kamen dadurch richtig in Weihnachtsstimmung und wir hoffen, dass wir in Zukunft wieder solche Experimente machen können.

 

Maximilian Hammrich