Infotage für zukünftige Fünftklässler

Infotage für zukünftige Fünftklässler

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Hier geht's zum Flyer.                                        Hier geht's zum Flyer.

Anmeldung über das Sekretariat                        Anmeldung über infotag@reuchlin-gymnasium.de
der Schule.


Verpassen Sie nicht unsere weiteren Infotage, bei denen wir Ihnen und Ihren Kindern
uns, unsere Schule und unser Angebot in Kurzpräsentationen, Videos und im Livechat mit
der Schulleitung und Lehrkräften unserer Schule vorstellen:


Infotag 12.02.2022, 9:30-12:30 Uhr (Livechat 11-12:30 Uhr)

Infoabend 24.02.2022, 18-20 Uhr (Livechat 19-20 Uhr) 

Melden Sie sich gleich an und lernen Sie uns kennen:

https://www.reuchlin-gymnasium.de/index.php/veranstaltungen



Sie und Ihr Kind wollen Teil der Reuchlin-Familie werden? Dann notieren Sie sich gleich die
Termine zur Anmeldung:

Mi, 09.03.2022 und Do, 10.03.2022

(Weitere Informationen zu den Infotagen und der Anmeldung folgen in Kürze!)

Neues vom Wasserturm

Weihnachtsstimmung im Chemieunterricht

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News 26. Dezember 2021
Gewöhnlich endet das Jahr mit einem Knall.
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Auf die Scheren, fertig, los – ein Spektakel in 5a(kten)

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News 21. Dezember 2021
Als Anfang Dezember langsam ersichtlich wurde, dass sich das Jahr – wie jedes Jahr völlig überraschend – dem Ende zuneigte, machte sich die Klasse 5a mit Schere und Stiften über…
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Auf der Suche nach dem dreiköpfigen Drachen im Tal des Schweigens – Abenteuer der 5a und 5c in Lindelbrunn

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News 21. Dezember 2021
Lindelbrunn bedeutet für die neuen Fünftklässler jedes Jahr:
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R(euchlin‘s)G(reatest)P(ictures) – die Filmfabrik am RGP veröffentlicht erste Werke

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News 21. Dezember 2021
Eine Farbe, ein Gegenstand, ein Satz und ein Filmklischee –
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Auf die Plätze. Fertig. Vorlesen!

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News 02. Dezember 2021
Von Farbbeutelschlachten, Kämpfen um Leben und Tod, einem ersten Kuss und magischen Abenteuern gab es am 29. November 2021 allerhand zu erleben am Reuchlin:
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George Michael – Freedom-90!

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News 21. November 2021
Durch das Fenster meines kleinen Apartments sah ich die große Stadt, in der ich lebte. Das Leben pulsierte, es war bereit, alles und jeden zu verschlingen. Ich konnte alles sehen,…
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Micro Memoirs – Erinnerungen an uns selbst

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News 21. November 2021
 Wer bin ich? Wer möchte ich sein? Wer war ich? 
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Preisverleihung von den Friedensplakaten und Clubsiegerin Tonia

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News 15. November 2021
In diesem Jahr fand erneut das Kunstprojekt um die Friedensplakate, an dem die Klassen 6a und 6b des Reuchlin-Gymnasiums teilnahmen, statt, bei dem man tolle Preise gewinnen konnte.
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Mit 5682 geradelten Kilometern „radelaktivste“ Schule beim Stadtradeln

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News 26. Oktober 2021
Vom 16. Juli bis zum 5. August 2021 hat sich das Reuchlin an der Kampagne „Stadtradeln“ des Klimabündnisses beteiligt.
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Vom Klettern und Bouldern

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News 23. Oktober 2021
Anfang Oktober, Bohrain, 7:47, 2°C und dunkel:
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Das Drama „Iphigenie auf Tauris“ von Johann Wolfgang von Goethe gehört zu den Klassikern der Literaturgeschichte und bietet in seiner zeitlosen Aktualität ein fesselndes Theatererlebnis, was Grund genug für das Theater Pforzheim war, es nach Ende der coronabedingten Pause wieder auf die Bühne zu bringen und für uns, dieses Stück im Rahmen des Leistungskurses Deutsch (KS1) zusammen mit unserem Kursleiter Herrn Aschenbrenner am Donnerstag, 7. Oktober 2021, zu besuchen.

Dank der Stückeinführung durch den Theaterpädagogen Michael Schmidt konnten sich alle in der antiken, mythischen Welt dieses Schauspiels zurechtfinden, denn das Stück „Iphigenie auf Tauris“ basiert auf einem Stoff aus der griechischen Mythologie, der immer wieder neu ausgestaltet wurde. Erstmalig 412 v. Chr. vom griechischen Dramatiker Euripides in eine Tragödie gefasst, wurde das Stück 1786 erneut von Johann Wolfgang von Goethe als Versdrama auf die Bühne gebracht. In Goethes Fassung kommt dem menschlichen, nach humanistischen Gesichtspunkten ausgerichteten Handeln eine stärkere Gewichtung zu, der Mensch ist selbstbestimmter und nicht mehr bloßer Spielball in den Händen der Götter. Die Tempelpriesterin Iphigenie, von der Göttin Diana vor dem Tod errettet, möchte, dass der auf ihrer Familie lastende Fluch der Götter endet. Sie spürt aber, dass ihr dieser Segen nicht zuteil wird, wenn ihr eigenes Handeln auf Lug und Betrug aufbaut. König Thoas von Tauris hatte ihr zu Liebe den Kult des Menschenopfers abgeschafft, um ihn dann aber aufgrund ihrer Zurückweisung wieder einzuführen. Iphigenie möchte ihren Bruder Orest, der geopfert werden soll, retten und auf der Flucht begleiten, will aber gleichzeitig die Bürger von Tauris nicht hintergehen. Deshalb offenbart sie sich dem Thoas, der sich zunächst an ihr und ihrem Bruder rächen will. Als die Geschwister mit Vernunft und Menschlichkeit argumentierend an Thoas herantreten, lässt dieser sie schließlich ziehen. Damit haben in Goethes Version auf Werten basiertes Handeln, Humanität, Aufrichtigkeit, Orests Reue, Thoas Einsicht und Iphigenies edle Gesinnung und damit das Gute im Menschen über das Böse gesiegt, was Goethes Schauspiel zum Werk der Weimarer Klassik schlechthin macht.

Auch anlässlich des beginnenden Reuchlin-Jahres 2022 und einer sich wandelnden Gesellschaft lohnt sich die Beschäftigung mit Fragen der Humanität und Vernunft. Im Anschluss an die Aufführung waren die Schauspieler bereit, uns noch persönlich wichtige Fragen zu beantworten, beispielsweise wie es Nika Wanderer als Iphigenie gelungen ist, die gewaltigen Dialoge in altertümlicher Sprache auswendig zu lernen. Insgesamt war es ein gelungener Einstieg in die Epoche der Weimarer Klassik und eine spannende Erfahrung, aus der wir viele neue Eindrücke mitnehmen konnten.

Text: Sarah Hassan

Bild: Michael Schmidt (Theater Pforzheim)