27.03.2019. Passend zum Welttag des Theaters traf sich der Projektkurs „Sprache" von Frau Kirschler und Frau Plachta, um im Kupferdächle einen fünfstündigen Schreibworkshop zu absolvieren.

Geleitet wurde der Workshop von Frau Münte, die die Gruppe mithilfe einer Vorstellungsrunde inklusive Akrostichons zum eigenen Namen auf die Reise vom leeren Blatt zu verschiedenen Theaterszenen einstimmte. Um allerdings richtig in Schreibstimmung zu kommen, benötigte es etwas mehr und so folgte dem schriftlichen Warm-up ein theaterspielerisches - beim Durcheinanderlaufen im Raum wurden von der Gruppe verschiedene Haltungen, Stimmungen und Gefühle übernommen. Abgerundet wurde diese Aufwärmrunde durch eine Sprechübung, die für viel Anlass zum Lachen sorgte.

So aufgelockert und in Kreativmodus versetzt ging es mit einem kollektiven Brainstorming an die Themenfindung: Was soll und was soll nicht in unseren Stücken vorkommen? Die Ideen sprudelten nur so aus den Teilnehmern heraus und wurden schriftlich festgehalten.
Aus diesen ersten Gedanken suchte sich jeder(r) einen Begriff aus und startete jeweils eine ganz eigene Assoziationskette. Nachdem auf ähnliche Weise geklärt wurde, wer (d.h. welche Figuren) im Stück auftauchen sollte, wurden aus diesen Ideen im Anschluss die ersten kleinen Texte bzw. Geschichten entwickelt und den anderen vorgestellt.

Ausgerüstet mit allerlei Ideen ging es nun in Kleingruppen an die Erarbeitung einer ersten Theaterszene, die es zudem in einem Plot zu verorten galt. Diesen musste jede Gruppe im Laufe dieser Erarbeitungsphase ebenfalls erst einmal konstruieren.

Im Anschluss wurde die Präsentation der erarbeiteten Szene jeder Gruppe mit Spannung verfolgt und jede Gruppe erhielt in einer Feedbackrunde wertvolle Ratschläge für die weitere Entwicklung ihres Stücks. 

Danach war lediglich noch Zeit, um Danke zu sagen, denn fast unbemerkt waren fünf Stunden wie im Flug vergangen. Die Theaterstücke konnten im Laufe des Workshops zwar nicht vollendet werden, aber jede Gruppe ging mit einem Plot und vielen Ideen nach Hause – mit Spannung darf auf die Vollendung der Stücke für die Projektzeitschrift gewartet werden.

Großer Dank für die behutsame Heranführung an die neue Herausforderung und die Betreuung des Schreibprozesses gilt Frau Münte und der Praktikantin Karina, die für uns das Tippen unserer Gedanken übernahm.

Text: Miriam Plachta

Bilder: Désirée Kirschler und Miriam Plachta