Debating- AG bei US-Wahlkampfduell Clinton vs. Trump

Seit Beginn dieses Jahres bietet das Reuchlin-Gymnasium eine Debating-AG unter der Leitung von Frau Sibla an.

Die Schülerinnen und Schüler der Mittel- bis Kursstufe lernen dabei ihre eigene Position zu vertreten und sich auszutauschen, aber auch sich mit der Meinung anderer kritisch auseinanderzusetzen und vor allem auf Englisch zu diskutieren.

So durften wir, eine vierköpfige Gruppe in Begleitung von Frau Sibla, am Mittwoch, den 27.04.2016 nach Stuttgart, um an einer Veranstaltung im Rahmen der American Days im Deutsch-Amerikanischen Zentrum teilzunehmen. Das war die bestmögliche Gelegenheit, unser angeeignetes Wissen unter Beweis zu stellen und aktiv mitzumachen, aber auch eine tolle Möglichkeit, um erste Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln. Bei einem Planspiel in Form einer simulierten TV Debatte, sollten die Schülerinnen und Schüler aus Stuttgart und Umgebung die Positionen der Demokraten und Republikaner im Wahlkampf spielend kennenlernen. Die Teilnehmenden übernahmen dabei jeweils die Rolle eines Kandidaten im US-Wahlkampf, vertraten politische Positionen und erfuhren im Wahlkampf ablaufende Vorgänge. Ziel dieser Veranstaltung war es, eine echte Debatte nachzustellen und in die Rollen der Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Hillary Clinton zu schlüpfen.
Doch nur 10 der 30 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler durften sich aktiv an der Debatte beteiligen und eine offene Diskussion führen. Darunter waren Isabel Quickert und Karolina Volle aus der 10d des RGP. Dem restlichen Teil wurde z.B. die Aufgabe des Reporters zugeteilt oder in kleinen Gruppen erstellte man Wahlkampfplakate, die im Anschluss vorgestellt wurden. Somit waren alle beschäftigt und konnten sich mit den Materialien auf die bevorstehende Diskussion vorbereiten. Zwei Moderatoren, die aus den Teilnehmern ausgewählt wurden, begleiteten die Clintons und Trumps durch die Wahlkampfdebatte und versuchten mit äußerst provokanten Fragen den einen oder anderen Kandidaten aus dem Konzept zu bringen.


Zudem war ein Team aus Journalisten vom SWR3 vor Ort, das die Planspiel-Debatte für
die Presse dokumentiert hat und auch den Teilnehmern zum Wahlkampf Fragen gestellt hat. Zum Schluss sollten alle Anwesenden anhand der Überzeugungskraft der Kandidaten ihre Stimme für denjenigen abgeben, der sie am meisten angesprochen hat.
Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass diese Veranstaltung ein großer Erfolg war. Allen Schülerinnen und Schülern gelang es, sich in die Rollen der Präsidentschaftskandidaten zu versetzen und diese mit schlagkräftigen Argumenten darzustellen. Sowohl für die Debattierenden als auch für die Zuhörenden war es ein sehr informatives, aber auch spaßiges Ereignis, das jedem ermöglicht hat, Neues zu lernen und der (internationalen) Politik ein Stückchen näher zu sein.


Lena Le, 10d