Eindrücke vom deutsch-französischen Schüleraustausch in Carpentras (Provence)

  1. Familie – Mahlzeiten – Wohnung
  • Mahlzeiten immer sehr lecker und nahrhaft
  • Erdbeeren: sehr gut!!
  • es war sehr interessant, in neue Esskulturen einzutauchen
  • viel Fertigessen, kaum frisches Obst oder Gemüse
  • viel Eigenanbau von Obst und Gemüse
  • Mahlzeiten sehr lecker
  • Abendessen spät (gegen 21 Uhr)
  • Haustiere in fast jedem Haushalt vorhanden
  • hohe Reinlichkeit in den Häusern
  • große Grundstücke und alte Häuser
  • kleine Wohnung - unordentlich
  • sehr kleine Wohnung, aber schön
  • herzliche Aufnahme und super Verpflegung für die Ausflüge
  • Haustierbesitzer, Pool, großes Haus und Garten
  • Pool in fast jedem Garten vorhanden
  • freundlicher Umgang innerhalb der Familie
  • Familien sehr freundlich, sorgen sich um das Wohl des Austauschpartners
  • man hatte seine Privatsphäre, wurde aber gleichzeitig auch integriert
  • Eltern testen ihre Deutschkenntnisse
  • Knüpfen neuer Freundschaften: „Wir werden zu unseren Austauschpartnern zu-rückkommen“
  • tolles Wetter – perfekt zum Baden!
  1. Schule – Unterricht – Lehrer – Aufsicht – Gebäude
  • Lehrer und surveillants sehr freundlich und hilfsbereit; aber sehr viele Regeln!
  • Begrüßung sehr freundlich
  • alle Schüler sehr freundlich und offen, doch manchmal distanzlos
  • Schüler müssen sich nach dem Pausengong auf dem Schulhof aufstellen
  • Schüler werden immer beaufsichtigt und sind sehr eingeschränkt
  • Pausenhof wie Innenhof eines Gefängnisses: zu wenig Bäume und Pflanzen, zu viel Beton
  • Toiletten erinnern an Gefängnistoiletten: sind abgesperrt, kein Toilettenpapier, keine Seife, keine Papierhandtücher
  • Schulgebäude ist eingezäunt; Schüler müssen beim Betreten und Verlassen (vor normalem Unterrichtsschluss) dem surveillant ihre carte de correspondance vorzeigen
  • in einer kleinen markierten Ecke auf dem Schulhof darf das Handy benutzt werden, sonst überall Handyverbot
  • ihre Freistunde verbringen die Schüler in einem ausgewiesenem Raum unter Aufsicht oder im CDI, nicht auf dem Schulhof
  • Klassenzimmer relativ klein, chaotisch und bunt
  • Klassenzimmer technisch gut ausgestattet, trotzdem schmutzige Wände wie bei uns
  • keine Kreidetafeln, stattdessen viel visuelle Unterstützung durch Computer und Beamer in jedem Klassenzimmer
  • die Lehrer haben ihr eigenes Klassenzimmer. Toll!
  • Unterricht meistens sehr laut und unkoordiniert
  • Unterricht gut verständlich und nicht so streng wie erwartet - dem Unterricht in Deutschland ähnlich
  • auch während Tests herrscht keine Ruhe
  • Deutschlehrerin siezt ihre Schüler
  • Schüler essen nichts während der Pause am Vormittag, erst mittags
  • es gibt keinen Bäcker, nur die Kantine
  • Kantinenessen ist nicht sehr gut und auch nicht nahrhaft

III. Außerschulische Aktivitäten: Ausflüge ….

  • Stadtbesichtigung von Carpentras: eine wirklich schöne Stadt!
  • descente sur la Sorgue: Kanufahrt bester Ausflug! Gute Gruppenatmosphäre, gut organisiert, tolle Natur
  • Strand in Marseille war super, beeindruckende Stadt, ein bisschen zu wenig Zeit (vor allem für Notre-Dame de la Garde), Straßendieb gesichtet
  • wir hätten gerne mehr von Marseille gesehen (Stadtführung etc.)
  • bester Ausflug: Avignon mit seinem wunderschönen Papstpalast (tolle Audioguide-Führung)
  • insgesamt: super Organisation und sehr abwechslungsreich
  • auffallend waren die hohen Sicherheitsvorkehrungen: in fast jedem Laden security und hohe Militärpräsenz
  • Ausflug in den Palais des Papes war sehr interessant; tolle Läden in Avignon
  • auf dem Pont d’Avignon wäre akustische und visuelle Unterstützung wünschenswert
  • in Avignon hatten wir genug Zeit zum Einkaufen. Diese Zeit hätten wir uns auch in Marseille gewünscht.
  • am Mittwochnachmittag Ausflug mit der Gastfamilie nach Avignon: Essen im Restaurant gut. Fleisch bien cuit bestellt, trotzdem war es blutig

Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen