Europa in der Schule

Am 22. Mai 2017, dem EU-Schulprojekttag, durften wir den Bundesabgeordneten Herrn Krichbaum sowie die Europabeauftragte der Stadt Pforzheim, Frau Beilschmidt, vor dem Hintergrund des 60-jährigen Bestehens der Römischen Verträge an unserer Schule begrüßen.

Der erste Teil der Veranstaltung bestand aus einer Preisverleihung im Atrium. Dabei wurden Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen, die im Rahmen des Gemeinschaftskunde-Unterrichts am Politik-Wettbewerb der Landeszentrale für politische Bildung erfolgreich teilgenommen haben, vor der ganzen Schulgemeinde ausgezeichnet.

Eine Podiumsdiskussion mit den 10. Klassen bildete den zweiten Teil der Veranstaltung. Diese wurde von den Schülerinnen und Schülern der Klassen 10a, b und c zuvor im Gemeinschaftskundeunterricht vorbereitet und anschließend auch geleitet.

Obwohl bei der Debatte die unterschiedlichsten Themen bezüglich der EU angesprochen wurden, wurde vertieft über aktuelle Themen wie die Flüchtlingskrise und das Verhältnis EU-Türkei diskutiert. Im Laufe der Diskussion wurden institutionelle Schwächen und Mängel, aber auch gut funktionierende und positive Punkte der EU besprochen.

Dabei thematisierten wir auch vertieft das Phänomen „Brexit“, durch welches vor allem die Möglichkeiten der Jugend Großbritanniens nachhaltig eingeschränkt werden. Für die Zukunft der EU forderten die Gäste mehr europäische Zusammenarbeit, vor allem im Bereich Mobilität und Digitalisierung, jedoch auch die Bewahrung der erlangten Vorteile und die stärkere Wahrnehmung und Wertschätzung der bereits existierenden Werte.

Jedoch sollte man jederzeit auf Veränderungen – sei es auf politischer oder wirtschaftlicher Ebene – vorbereitet sein, da solche Phänomene wie der „Brexit“ zeigen, dass sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft unerwartete Ereignisse ihren Lauf nehmen könnten. Zu guter Letzt wurde betont, dass die EU sich stets wandeln und weiterentwickeln wird.

Abgeschlossen wurde die Diskussion mit dem Appell des Bundestagsabgeordneten, wählen zu gehen, da es allein an uns liegt, wie Deutschland in Zukunft sein wird und wir durch das Wählen unsere eigene Zukunft gestalten beziehungsweise bei der Gestaltung der eigenen Zukunft mithelfen können.

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Text: Mattia Celisi & Tamer Artemi, 10a

Fotos: Désirée Kirschler, Iris Sibla