Selbstbildnisse in der Kunst

Zu dem Sternchenthema „Selbstbildnisse in der Kunst“ im Bezug auf vor allem die Künstler Cindy Sherman und Rembrandt, die sich beide auf verschiedenste Weisen selbst dargestellt haben, hat unser vierstündiger BK-Kurs die Aufgabe bekommen, den „typischen Künstler“ in einem Selbstporträt abzubilden.

Dazu sollten wir uns als Hausaufgabe Attribute überlegen, die wir mit unserer Vorstellung eines typischen Künstlers assoziieren und passende Requisiten mitbringen.

In einem Standbild stellten wir diese Vorstellungen dann nach.

Herausgekommen sind viele verschiedene Ideen und Motive: von einer Nachstellung van Goghs über die Darstellung eines düsteren, anonymen Künstlers am Klavier war alles dabei.

Die unterschiedlichen Wirkungen, die bei unseren Porträts entstanden sind, stehen in enger Verbindung zur Interpretation, die mindestens genauso vielseitig ausfällt.

Ein wichtiger Unterschied zwischen Kunst und der allgemeinen Inszenierung in den Medien ist jedoch, dass die Kunst das Negative, Ambivalente, Abgründige und Selbstkritische nicht kaschiert, sondern sie als Teil des Ganzen sieht, der genauso dazu gehört.

Text: Katharina Böhm, KS1

Photos: Regina Grob